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Welche Rechte hat ein Aktionär?

Die Rechte von Aktionären

Erwirbt ein Anleger die Aktie eines Unternehmens, so wird dieser zu einem Aktionär. Dieser hat gemäß dem Aktiengesetz und der jeweiligen Satzung des Unternehmens, Rechte und Pflichten. Die Rechte unterteilen sich in Vermögens- und Verwaltungsrechte. Die ersten umfassen das Recht des Aktionärs in Form einer Dividende an dem Gewinn der Aktiengesellschaft beteiligt zu werden. Außerdem ist das Bezugsrecht ein Vermögensrecht und ermöglicht es Altaktionären junge Aktien, die im Rahmen einer Kapitalerhöhung ausgegeben werden, zu günstigeren Konditionen zu erwerben. Ein weiteres Recht besteht auf einen anteiligen Erlös aus der Liquidation des Unternehmens, wenn sich dieses auflösen sollte.

Die Verwaltungsrechte tragen dazu bei, dass die Aktionäre ihr Interesse (an dem unternehmerischen Erfolg, etc.) wahren können. Diese haben also das Recht auf eine Teilnahme sowie Stimmabgabe auf der jährlichen Hauptversammlung und allgemein auf Auskünfte und Informationen zu dem Unternehmen. Über die Ausübung des Stimmrechts haben Aktionäre (die Stammaktien besitzen!) die Möglichkeit auf direkte Weise über den zukünftigen Kurs des Unternehmens zu entscheiden. Zum Beispiel stimmen die Aktionäre über Übernahmen der Aktiengesellschaft ab. Außerdem hat jeder Aktionär das Recht im Rahmen der Hauptversammlung zu sprechen. Plant ein Aktionär eine Rede auf der Hauptversammlung zu halten, so muss diese im Voraus angemeldet werden. Allerdings ist hier festzuhalten, dass es auch auf die Art der Aktie ankommt, welche Rechte diese den Aktionären bietet. Besitzer von Vorzugsaktien, wie bereits erwähnt, haben kein Stimmrecht und sind somit von Entscheidungen innerhalb der Aktiengesellschaft ausgeschlossen.

Der zu erfüllenden finanziellen Pflicht des Aktionärs wird bereits zum Zeitpunkt des Kaufs eines Unternehmensanteils Genüge getan. Diese besteht darin, dass der Aktionär die Aktien, die dieser geordert hat, auch entsprechend bezahlt. Die Bezahlung erfolgt über eine Einlage auf das Grundkapital, welches der Aktie zugrunde liegt. Allerdings hat der Aktionär auch eine Treuepflicht gegenüber der Aktiengesellschaft, die diesen dazu verpflichtet, stets die Interessen des Unternehmens, welches ja schließlich zum Teil sein eigenes ist, zu wahren. Des Weiteren besteht, wie bereits angemerkt, die Möglichkeit, den Aktionären im Rahmen der Satzung weitere Pflichten aufzuerlegen. In vielen Fällen passiert es, dass Aktiengesellschaften ihren Aktionären eine sogenannte Haltefrist auferlegen. Diese zwing die Aktionäre bei einem Börsengang dazu, mit dem Verkauf der Aktien, sollte dies geplant sein, bis zu einem bestimmten, vorher definierten Datum zu warten. Der Grund für diese Regelung ist, dass so verhindert werden soll, dass es zu enormen Kurseinbrüchen direkt der Aktie direkt nach dem Börsengang kommt.

Zu erwähnen ist hier, dass diese hier aufgeführten Pflichten im Normalfall lediglich für Großaktionäre beziehungsweise institutionelle Investoren eine Rolle spielen. Für Privatinvestoren sind diese normalerweise nicht wichtig.

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