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Wie Trading und Stress Hand in Hand gehen

Trading, Stress und individuelle Persönlichkeiten

Trading und erhöhter Stress gehen in der Regel Hand in Hand. Der Stress ist allgegenwärtig, schließlich geht es darum, Geld zu gewinnen oder zu verlieren. Außerdem ist die Allgegenwärtigkeit des Stresses auf die fehlende Sicherheit zurückzuführen. 

Zu unterscheiden sind vor allem zwei Arten von Stress. Der Stress, der von Adrenalin ausgelöst wird, tritt besonders schnell auf. Die andere Art von Stress, ist die, die durch Cortisol verursacht wird. Dieser Cortisol Stress besteht als eine Art Dauerzustand, wird auch als chronischer Stress bezeichnet und besteht zum Beispiel auf der existenziellen Ebene. Mangelnde finanzielle Absicherung kann also dauerhaften Stress auslösen. Der US-amerikanische Physiologe Walter Cannon stellte eine Theorie über die Handlungsmuster, die von Stress ausgelöst werden, auf. Wie auch bei Angstgefühlen ergeben sich drei Möglichkeiten: Kampf, Flucht oder Erstarren. 

Im Hinblick auf das Trading zeigt sich der Kampf in dem Versuch Stopps zu löschen oder die Positionsgröße zu erhöhen. Die Erstarrung äußert sich hingegen durch eine Art Handlungsunfähigkeit. Die Positionen werden nicht mehr beobachtet. Die Flucht wiederum äußert sich in der Auflösung von Trades, die sich in der Gewinnzone befinden. 

Der Kontrollverlust löst Stress aus

Es wurde bereits erwähnt, dass der Mensch danach strebt beziehungsweise das Bedürfnis hat, möglichst viel zu kontrollieren und in seinem Sinne zu beeinflussen. Alles, was dabei der Kontrolle und dem Einfluss entflieht, wird als Unsicherheit wahrgenommen. Beim Trading besteht viel Unsicherheit, schließlich kann niemand, auch wenn es noch so viele behaupten, die Kursbewegungen der Zukunft vorhersehen. Nicht nur, doch vor allem für Beginner, ist das Trading deshalb eine große Belastung, die eine ganze Menge Stress verursacht. Hier kommt erneut die Angst ins Spiel, der menschliche Schutzmechanismus vor Gefahren jeglicher Art. Heutzutage ist Geld, um das sich beim Trading schließlich alles dreht, der wichtigste Faktor für eine stabile Existenz. Der Verlust von Geld im Rahmen von verlustreichen Trades steht also in enger Verbindung zu dem Gefühl der Existenzangst. 

Daraus folgt, dass das menschliche Gehirn, sobald Verluste realisiert werden, diese als lebens- beziehungsweise existenzbedrohlich ansieht. Die darauffolgenden Reaktionen werden unbewusst durchgeführt und halten sich nicht an den Tradingplan. Auch spontan ausgeführte Trades, die getätigt werden, um Verluste auszugleichen, werden durch Stress verursacht. Problematisch ist das Vermischen von Handelssystemen zu bewerten, statt dem eigenen Tradingplan zu folgen, der schließlich mit dem Ziel aufgestellt wurde, unüberlegtes, impulsives Verhalten zu vermeiden. Im weiteren Verlauf dieses Kapitels wird darauf eingegangen, wie Stress zu erkennen und zu vermeiden ist. Zunächst wird jedoch ein Blick auf den Zusammenhang zwischen einem detailliertem Tradingplan und der Persönlichkeit des Traders geworfen.

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