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Wie Sie Probleme beim Trading vermeiden können

Tipps und Lösungsansätze für die Tradingprobleme

Nun, da der Leser weiß, wieso Trader Fehler begehen und es nicht möglich ist, den Markt dauerhaft zu schlagen, sollen einige nützliche Tipps sowie Lösungsansätze für die typischen Probleme von Tradern formuliert werden. Dafür soll auf eine der wichtigsten Voraussetzungen für erfolgreiches Trading geschaut werden, die Disziplin. Außerdem wird dem Leser nähergebracht, wie sinnvoll getradet wird und wie Stress zu erkennen und zu bekämpfen ist. 

Die Disziplin als Entscheider über Erfolg oder Misserfolg

Disziplin spielt in vielen Bereichen des alltäglichen Lebens eine wichtige Rolle. Wer nicht diszipliniert ins Fitnessstudio geht, wird keine Muskeln aufbauen. Wer nicht die Disziplin hat, täglich und pünktlich auf der Arbeit zu erscheinen, hat wahrscheinlich schon bald keinen Job mehr. So ist es auch beim Trading. Wer undiszipliniert Trades durchführt, ohne dabei den Tradingplan zu berücksichtigen, ist zum Scheitern verurteilt. Auch Studien belegen, dass der Tradingplan beziehungsweise das Handelssystem nicht den Grund für das Scheitern darstellt, sondern einzig und allein die fehlende Disziplin bei der präzisen Ausführung. Um eine präzise Ausführung zu gewährleisten, ist es erforderlich, dass der Trader seinem Handelssystem voll und ganz vertraut. Hier wird erneut die Wichtigkeit eines individuellen Tradingplans ersichtlich, der genau auf die Persönlichkeit des Traders abgestimmt ist. So ergibt es für Trader, die den Handel in kurzen Zeiteinheiten vorziehen, keinen großen Sinn, ausschließlich auf den Handel in langen Zeiteinheiten zu setzen. Dafür ist schlichtweg die Motivation zu gering, da sich der Trader in kurzen Zeiteinheiten wohler fühlt. 

Angst ist unbedingt zu vermeiden, denn diese gilt als Gegensatz zur Disziplin. Der Grund dafür liegt darin, dass die Angst dazu führt, dass Entscheidungen von dem Gehirn getroffen werden, bevor sich der Verstand einschaltet. Um die Angst zu reduzieren oder gar zu eliminieren, eignet sich die Anwendung von lediglich 0,25 % bis 0,5 % des Handelskontos. Hier muss allerdings jeder selbst experimentieren und herausfinden, wo der individuelle Wohlfühlverlust liegt. Weiterhin sollte es vermieden werden, stundenlang vor der Tradingplattform zu sitzen und die Kursschwankungen zu beobachten. Das kann nämlich dazu verleiten, in das Geschehen eingreifen zu wollen und den Tradingplan völlig außer Acht zu lassen. Abhilfe kann ein automatisiertes Handelssystem verschaffen, denn auf diese Weise wird der Trader nicht dazu verleitet, durch Angst bedingte, ungünstige Entscheidungen zu treffen.

Die Stress-Erkennung und –Bekämpfung

Um den Stress, der durch das Trading ausgelöst wird zu bekämpfen und schlussendlich besiegen zu können, ist es wichtig, diesen zunächst zu erkennen. Die stärksten Stressverstärker im Rahmen des Tradings sind hohe und / oder häufige Verluste sowie existenzielle Verpflichtungen. Hier wird wieder deutlich, dass stets ein überschaubares Risiko eingegangen werden sollte, besonders, wenn der Trader aus existenziellen Gründen sein Glück beziehungsweise Können am Markt beweisen will. Stresssituationen beim Trading lassen sich an psychischen und physischen Reaktionen erkennen. Viele Fehlentscheidungen, Nervosität, intensive Angstgefühle, anhaltende Erschöpfungszustände, Entscheidungsunfähigkeit, Anspannung, Hoffnungslosigkeit, Verspannungen, Nachtschweiß, Rücken- und / oder Bauchschmerzen, Übelkeit, Herzprobleme sowie unregelmäßige Nahrungszufuhr und erhöhter Konsum von Zigaretten und / oder Alkohol sind eindeutige Hinweise auf Stress beim Trading.

Zu dem Stress, der direkt durch das Trading ausgelöst wird, kommt noch weiterer Stress aus den verschiedenen Bereichen des Alltags hinzu. Läuft das Trading nicht so wie gewünscht und gibt es zusätzlich Probleme in der Beziehung, im Beruf oder in der Familie, so belastet dies zusätzlich. In stressigen Lebensphasen ist es ohnehin ratsam mit dem Trading zu warten, bis die negative Phase vorüber ist. Denn der daraus entstehende Dauerstress, der durch Misserfolge beim Trading noch weiter verstärkt wird, ist wiederum für das Trading gefährlich. Es besteht also eine Art Teufelskreis, der durch den Stress angetrieben wird. Die Gefahr besteht in der Herausbildung einer „entweder Alles oder Nichts“-Einstellung beziehungsweise –Mentalität des Traders, der durch kleine Auslöser bedingt, zu unangebracht starken Reaktionen neigt. Der gestresste Trader mit dieser Mentalität geht in der Regel völlig unbedacht vor und akzeptiert große Risiken, die nicht selten zu einem Totalverlust des Handelskontos führen. Auf der anderen Seite ist Stress, zumindest in einem gesunden Ausmaß, eine Art Antrieb beziehungsweise ein Motivator für den Menschen, das Erreichen von Zielen anzustreben. Stress gehört also zum Trading dazu, nur sollte dieser nicht ausarten und zu einem Zustand des Dauerstresses führen. Dieser führt, wie bereits festgestellt, zu verlustbringenden Entscheidungen beim Trading und außerdem zu gesundheitlichen Problemen (Verspannungen, Kopf- und Rückenschmerzen, Herzprobleme, etc.). Es sollte also versucht werden, Stress gezielt zu erkennen und Maßnahmen zum Stressabbau eingeleitet werden.

Dafür ist ein individueller Stresstest zu empfehlen, der dabei hilft zu erkennen, wie das Trading den Stress auslöst. Einen solchen Stresstest kann jeder Trader für sich selber beantworten, allerdings kann auch ein professioneller Tradingcoach von großer Hilfe sein. Fragen wie „Wie ist mein Trading-Verhalten in stressigen Situationen?“, „wie entsteht mein persönlicher Stress beim Trading?“, „wie kann ich mein Verhalten in Stresssituationen verbessern?“. Sobald diese Art von Fragen beantwortet sind, muss sich der Trader damit auseinandersetzen, Lösungen finden und diese gezielt im Rahmen von (neuen) Verhaltensweisen umsetzen. Wurde zum Beispiel herausgefunden, dass der persönliche Stress immer dann entsteht, wenn mit einem Trade mehr als ein Prozent des Handelskontos als Verlust verbucht werden musste, so sollte der betroffene Trader unbedingt seinen Wohlfühlverlust definieren und festlegen. Möglich ist es, dass eine Anpassung des pro Trade zu riskierenden Prozentsatzes des Handelskontos den Stress deutlich verringert. So werden auf der einen Seite die Verluste begrenzt und auf der anderen Seite den stressbedingten, unüberlegten Reaktionen auf verlustreiche Positionen vorgebeugt. Natürlich fördert das Eliminieren von Stress auch die Gesundheit des Traders und lässt diesen wieder ruhig schlafen.

Des Weiteren sollte jeder Trader ausreichend Sport treiben, sich regelmäßig entspannen und ebenso auf seine Ernährung achten. Das Zauberwort lautet also Ausgeglichenheit. Wichtig ist, dass der Trader nicht rund um die Uhr an Trades, Gewinne und Verluste denkt, sondern ordentlich abschaltet. Ein ausgeglichener Lebensstil mit sportlicher Betätigung, gesunder Ernährung und weiteren Aktivitäten der abwechslungsreichen Freizeitgestaltung, sind also sehr wichtig für Trader. Das gilt nicht nur für Trader, die unter großem Stress stehen.

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