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Welche Rollen gibt es in einem Projektmanagement?

Welche Rollen gibt es in einem Projektmanagement?

Die Rollenverteilung innerhalb des Projektes

Das Projekt ist ein kompliziertes soziales Gefüge, in denen eine Vielzahl von Personen mitwirken, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen. Soziale Strukturen gehen damit einher, dass jede Person ihre Rolle innerhalb einer Gruppe findet. Im Projektmanagement gibt es ebenfalls wichtige Rollen, die erfüllt werden müssen. Dazu gehören unter anderem der Projektleiter, Teilprojektleiter, der Qualitätsmanager oder der Projektcontroller.

Das Verteilen von verschiedenen Rollen ist notwendig, damit die Aufgaben erledigt werden und die Verantwortlichkeiten unter den Mitwirkenden geklärt sind. Projekte können eine hohe Komplexität aufweisen und mit einer Vielzahl von arbeitsteiligen Prozessen einhergehen. Es sind weitreichende Themenfelder abzudecken und die Projektaufgaben müssen bewältigt werden. Um diese Aufgaben zu erledigen, werden Personen bestimmte Rollen zugeteilt. Damit können diese sich auf ein bestimmtes Aufgabengebiet konzentrieren und werden nicht durch die hohen Anforderungen überfordert. Personen können aber auch mehrere Rollen besitzen, wenn Sie über die notwendigen Kompetenzen verfügen.

In kleineren Projekten nimmt der Projektleiter in der Regel mehrere Rollen ein. Steigt der Gesamtumfang des Projektes, werden die Aufgabengebiete und die zugeteilten Rollen spezialisierter.

Eine der Hauptpersonen für den Erfolg des Projektes ist der Projektleiter. Dieser wird als eine Art Unternehmer angesehen, der für die Zeit des Projektes die gesamte Verantwortung übernimmt. Er waltet über die Arbeit der Teams und tritt als Schnittstelle zum Auftraggeber, dem Projektteam, der Lieferanten und praktisch allen Beteiligten des Projektes auf. Über die einzelnen Teams hat er allerdings keine große Machtbasis. Hier ist die Führungsverantwortung der Teamleiter wichtiger. Die Projektleiter sind dafür verantwortlich, dass die Aufgaben unter dem Zeitdruck rechtzeitig fertiggestellt werden. Dabei müssen Sie Ihr Handeln der jeweiligen Situation anpassen. Die Führung kann also nicht nach einem bestimmten Schema ausgeführt werden, sondern muss zum Projekt und den Beteiligten passen.

Der Projektcontroller ist eine wichtige Person des Projektes, die den Projektleiter bei der Planung und Steuerung unterstützt. Er hat vor allem die Aufgabe, den Projektleiter mit entscheidungsrelevanten Informationen zu versorgen. Eine seiner Hauptaufgaben ist es, die Daten des Projektes aufzubereiten und bereitzustellen. In diesem Aufgabenfeld ist er mit der Erstellung der Termin-, Ressourcen- und Kostenplanung vertraut. Er erstellt zudem alternative Pläne, die den möglichen Entscheidungen entsprechen. Müssen Änderungen am Projekt durchgeführt werden, können die Auswirkungen der Korrekturen vom Projektcontroller überprüft werden. Auf Grundlage der Informationen des Projektcontrollers trifft der Projektleiter seine Entscheidungen.

Eine Rolle, die bereits sehr langer Zeit in Projekten verankert ist, ist die des Systemarchitekten. Er ist eher für die technischen Belange des Projektes verantwortlich. So muss der Systemarchitekt sicherstellen, dass das zu entwickelnde Produkt den Vorstellungen des Auftraggebers entspricht und die gewünschten Leistungen erfüllt. Dabei muss er auch die Qualität des entsprechenden Produktes im Überblick haben und den gesamten Lebenszyklus im Blick behalten. Der Systemarchitekt ist also vor allem im technischen Bereich wichtig, um das Projekt erfolgreich zum Abschluss zu bringen.

Die Qualität ist eines der wichtigsten Faktoren im Projekt. Sie stellt einen hohen Wettbewerbsfaktor dar und ist am Markt entscheidend für den Kunden. Wird die gewünschte Qualität nicht erreicht, gilt das Projekt als fehlgeschlagen. Daher kommt dem Qualitätsmanagement eine sehr wichtige Rolle im Projekt zu. Der Qualitätsmanager ist für die Gesamtqualität des fertigen Produktes zuständig. Dabei muss er das Projekt als Gesamtheit im Überblick behalten, gleichzeitig aber auch die Teilprozesse optimieren. Seine Aufgaben bestehen in der Qualitätsplanung, der Qualitätslenkung, der Qualitätssicherung und der Qualitätsverbesserung.

Gerade zu Beginn sind Projekte mit großen Unsicherheiten verbunden und es ist nicht immer absehbar, welche Probleme im Projektverlauf auftreten können. Welche Gefahr diese Risiken darstellen, wird durch den Risikomanager überprüft. Der Risikomanager identifiziert die Risiken und bewertet, welch großen Einfluss diese auf das Projekt nehmen können. Im weiteren Fortschritt des Projektes gibt er laufend neue Einschätzungen zu den Risiken ab und bewertet diese unter den neuesten Erkenntnissen.

Die Bedeutung der beteiligten Personen an dem Projekt wurde bereits im vorherigen Abschnitt ausführlich erläutert. Das Stakeholdermanagement ist dafür verantwortlich, dass alle Gruppen, die von dem Projekt direkt oder indirekt betroffen sind, diesem wohlwollend gegenüberstehen. Zumindest ist es das Ziel, dass es keine kritischen Gruppen gibt, die eine Gefahr für das Projekt darstellen könnten. Der Stakeholdermanager übernimmt die Kommunikation mit diesen Gruppen und stellt sicher, dass das Projekt ohne Beeinflussung von außen reibungsfrei ablaufen kann.

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