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Gemeinsam zum Ziel mit Teamentwicklung!

Gemeinsam zum Ziel mit Teamentwicklung!

Die Teamentwicklung

Teams werden zeitlich befristet gebildet, um das gemeinsame Ziel des Projektes zu erreichen. Im vorherigen Kapitel haben Sie bereits eine Einführung in die Teamarbeit erhalten und welche übergeordneten Rollen es innerhalb des Projektes gibt. Nun erhalten Sie einen detaillierteren Einblick in die Teamarbeit und wie diese gefördert werden kann.

Damit Menschen erfolgreich in einem Team zusammenarbeiten, ist eine gute Teamatmosphäre notwendig. Die einzelnen Mitglieder müssen sowohl auf fachlicher, als auch sozialer Ebene gut miteinander harmonieren. Bietet das soziale Gefüge keine gute Basis, kommt es zu häufigeren Auseinandersetzungen. Es entstehen Reibungsverluste und der Fortschritt des Projektes ist in Gefahr.

Daher ist es wichtig, dass das Team sich in eine Richtung entwickelt, bei der optimale Arbeitsbedingungen vorzufinden sind. Nur auf diese Weise kann das volle Potenzial der Mitglieder so genutzt werden, dass die Arbeit schnell voranschreitet.

In Projekten müssen Lösungen zu sehr komplexen Aufgaben gefunden werden. Nur wenn alle Teammitglieder sich sinnvoll einbringen können, werden die Ziele effizient erreicht.

Die Teamentwicklung ist kein Prozess, der erst angestoßen werden muss. Das Team entwickelt sich bereits aus der Arbeit heraus und die Strukturen bilden sich von selber. Die Teamentwicklung findet also permanent statt und muss daher vom Teamleiter in bestimmte Bahnen gelenkt werden, damit das Team eine optimale Arbeit leisten kann.

Die Art und Weise, wie sich ein Team entwickeln kann und welche Probleme bei der Zusammenarbeit auftreten können, ist sehr komplex. Einer der größten Faktoren bei der Teamarbeit ist die Anzahl der beteiligten Personen.

Je mehr Personen im Team mitwirken, desto komplizierter wird die Zusammenarbeit. Ein Team kann hierbei nicht beliebig erweitert werden. Geht eine Teilleistung des Projektes eher schleppend voran, ist es nicht immer eine gute Lösung, dem Team mehr Mitarbeiter zur Verfügung zu stellen. Das Optimum an Teammitgliedern ist schnell erreicht. Dieses liegt bei etwa 6 Personen.

Werden mehr Personen dem Team hinzugefügt, leidet die Kommunikation. Sie wird wesentlich komplexer und die Verständigung ist unter den Mitgliedern nicht mehr so einfach möglich. Dies führt dazu, dass Arbeiten nicht mit der nötigen Motivation durchgeführt werden und die Teilleistungen sich nicht nahtlos in das Gesamtgefüge eingliedern lassen.

Die Komplexität der Kommunikation zeigt sich schon an der Anzahl der Kommunikationskanäle. Bei 6 Personen bestehen 15 mögliche Kommunikationsbeziehungen. Wird die Gruppe nun auf 10 Personen erweitert, erhöht sich die Anzahl der Kommunikationsbeziehungen auf einen Wert von 45. Durch die Steigerung der Kommunikationskanäle kann es häufiger zu Missverständnissen kommen und es fällt schwerer, das Team zu leiten.

Ein Projekt besteht in der Regel aus mehreren Teams, die die arbeitsteiligen Leistungen erbringen. Sie unterstehen dem Projektmanager und werden von diesem gesteuert. Innerhalb eines Projektes gibt es verschiedene Hierarchien und Rollen, die von den Teams angenommen werden.

Das Kernteam unterstützt den Projektmanager direkt bei der Führung und dem Management des Projektes. Dadurch wird es leichter, die Teams zu koordinieren und diese erbringen Arbeitspakete, die für das Erreichen des Gesamtzieles notwendig sind.

In kleineren Projekten gibt es ein klassisches Kernteam, welches sich hauptsächlich um die Projektmanagement Aufgaben kümmert, nicht. Hier besteht das Kernteam vor allem aus Personen, die die Fachaufgaben erledigen. Erst bei größeren Projekten, die über ein sehr weitreichendes Budget verfügen, ist es sinnvoll, wenn es ein Kernteam gibt, das sich ganz den Aufgaben des Projektmanagements widmet. Andere Teams widmen sich in diesen Fällen den fachlichen Aufgaben.

Das Kernteam ist nicht anhand der zeitlichen Betätigung am Projekt zu definieren. Es gibt durchaus Teams, die Ihre ganze Arbeitsleistung im Projekt aufwenden, aber nicht zum Kernteam gehören. Das Kernteam ist vor allem über die Intensität der Zusammenarbeit in den Hauptphasen des Projektes gekennzeichnet.

Dem Kernteam gehören die verantwortlichen Führungspersonen an, die das Projekt überwachen und so lenken, dass es zum Erfolg führt. Daher gehören neben dem Projektleiter auch der Projektcontroller, der Systemarchitekt und der Qualitätsmanager zum Kernteam. Je nach Umfang und genauer Organisation des Projektes wird das Kernteam um zusätzliche Personen erweitert. Dies können Stakeholder sein, die ein großes finanzielles Interesse am Projekt haben und daher einen gewissen Einfluss ausüben möchten oder zumindest sehr nahe an der Informationsquelle sitzen. Vertragspartner können ebenso zum Kernteam gehören, wie der Risikomanager.

Das Kernteam bleibt als solches aber nicht immer konstant. Die Rollen können je nach Projektphase variieren und die Personen ausgetauscht werden. In der Durchführungsphase werden zum Beispiel technische Leiter in das Kernteam aufgenommen, die über die Fertigung des Produktes berichten können. Ebenfalls können andere Personen aus der Entwicklung oder Forschung dem Kernteam angehören und Auskunft über den aktuellen Stand der Arbeit geben.

Vertrags- und Risikomanager treten im Verlaufe des Projektes immer mehr in den Hintergrund. Die Risiken sind weitestgehend erfasst und die Unsicherheiten schwinden mit dem Fortschreiten des Projektes. Eine enge Zusammenarbeit des Kernteams ist wichtig, um eine optimale Kommunikation zu gewährleisten. Daher ist es auch bei globalen Projekten vorteilhaft, wenn die Mitglieder des Kernteams am selben Ort arbeiten. Am besten ist es, wenn diese sich ein eigenes Büro teilen. Dadurch wird die Zusammenarbeit gefördert.

Neben dem Kernteam gibt es eine Reihe von weiteren Teams, die das Projekt fachlich unterstützen. Je nach Projektart können dies ganz unterschiedliche Teams sein. Häufig sind dies Teams, die sich mit der Entwicklung, Produktion oder Design beschäftigen.

Des Weiteren gibt es Teams, die die Infrastruktur des Projektes sicherstellen. Sie sind ebenfalls dafür verantwortlich, dass das Projekt reibungsfrei abläuft und die fachlichen Teams sich auf Ihren Bereich fokussieren können. Zu diesen unterstützenden Teams gehören der Einkauf & die Beschaffung, das Rechnungswesen und die Verwaltung.

Wichtig ist hierbei, dass jeder Mitarbeiter eine Leistung im Projekt verwirklicht. Daher sollte das Projektmanagement die Leistung jedes Mitarbeiters entsprechend würdigen. Für eine positive Arbeitsatmosphäre ist es wichtig, dass jeder Mitarbeiter sich seiner Bedeutung bewusst ist. Durch die Anerkennung kann dies sichergestellt werden. Auf diese Weise wird verhindert, dass die Teams sich missgünstig gegenüberstehen und womöglich Neid auftreten könnte.

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